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Cluster: Internationalisierung | Plattform: Shopware

Shopware Internationalisierung: Neue Märkte systematisch erschließen

Internationale Expansion ist einer der wirksamsten Wachstumshebel im E-Commerce — aber auch einer der komplexesten. Es geht nicht nur darum, den Shop in eine andere Sprache zu übersetzen. Mehrsprachigkeit, Währungsumrechnung, länderspezifische Steuerregeln, lokale Versandoptionen, Payment-Präferenzen, rechtliche Anforderungen und kulturelle Unterschiede müssen zusammenspielen. Ohne klare Architektur wird die Internationalisierung zum Flickwerk. Als Digitale Architekten planen wir Ihre internationale Expansion als strukturiertes Programm: erst die Architektur, dann der erste Markt, dann skalierbare Replikation.

Das Problem

Sie wollen expandieren, aber Ihr Shop ist nur für den DACH-Markt gebaut

Mehrsprachigkeit, Währungsumrechnung, länderspezifische Steuern und Versandoptionen müssen her — ohne den bestehenden Betrieb zu gefährden.

Die Komplexität wird regelmäßig unterschätzt. Sprache ist nur die Oberfläche.

Steuerrecht

Unterschiedliche MwSt-Sätze, OSS-Verfahren

Währung

Wechselkurse, Rundungsregeln, Payment-Konfiguration pro Währung

Versand

Lokale Carrier, Zollabwicklung bei Nicht-EU

Recht

Widerrufsrecht, Datenschutz, AGB pro Land

Payment

Kreditkarte in UK, iDEAL in NL, Bancontact in BE, Klarna in SE

Content & SEO

Nicht nur übersetzen, sondern lokalisieren. hreflang, länderspezifische Domains, lokale Keywords

Jetzt Chemistry Meeting buchen

Sie haben ein konkretes Vorhaben? In 30 Minuten klären wir, ob und wie wir helfen können — unverbindlich, direkt mit dem Geschäftsführer, ohne Vertriebsgespräch.

Unsere Lösung

Einmal richtig aufsetzen, dann skalierbar replizieren.

Wir planen Ihre Internationalisierung als Architekturprojekt. Shopware 6 bringt mit Sales Channels, Rule Builder und Multi-Language gute Grundlagen — die Konfiguration für reale Anforderungen erfordert Erfahrung.

Der Ablauf

So gehen wir vor

Internationalisierungsstrategie

Welche Märkte zuerst? Priorisierung nach Marktpotenzial, Aufwand und strategischer Passung. Ergebnis: Internationalisierungs-Roadmap mit klaren Phasen.

Architekturentscheidung

Ein Shop mit Sales Channels oder separate Shops pro Land? Subdomain oder Subfolder? Gemeinsamer oder getrennter Katalog?

Technische Umsetzung Pilotmarkt

Sprach-Setup, Währungs-Konfiguration, Steuerregeln, Versand, Payment, hreflang, Content-Lokalisierung — alles replizierbar gebaut.

Übersetzung und Lokalisierung

Content wird lokalisiert, nicht nur übersetzt: Maßeinheiten, Datumsformate, Ansprache, kulturelle Referenzen, lokale SEO-Keywords.

Go-Live, Monitoring und Skalierung

Erster Markt live mit Monitoring: Conversion vs. Heimatmarkt, Checkout-Abbrüche, SEO-Performance. Learnings für den nächsten Markt.

Investment

Investitionsrahmen und Zeitplanung

Erstmarkt: 15.000–60.000 Euro, 6–12 Wochen.

Folgemärkte: 8.000–25.000 Euro, 4–6 Wochen.

Kosten hängen von Kataloggröße, Steuer-/Versandkomplexität und Integrationsanforderungen ab.

Amortisation: 6–18 Monate pro Markt.

Aus der Praxis

Hersteller von Premiumwerkzeugen mit DACH-nach-Europa-Expansion

Ausgangssituation

Ein Premiumwerkzeug-Hersteller mit 4.500 Produkten und 6 Mio. Euro Jahresumsatz wollte nach FR, IT und UK expandieren. Der Shop war rein deutschsprachig, nur EUR, keine internationale SEO. Technische Produktbeschreibungen (800 Wörter pro Produkt) waren nicht maschinell übersetzbar. Länderspezifische Steuersätze, verschiedene Versanddienstleister und Payment-Präferenzen (Carte Bancaire FR, Satispay IT, kein SEPA UK) erhöhten die Komplexität.

Unser Vorgehen

Multi-Sales-Channel-Architektur: ein Shopware-Shop, vier Sales Channels (DE, FR, IT, UK). Subfolder-Strategie (/de/, /fr/, /it/, /en/) mit korrektem hreflang. Zweistufiger Übersetzungsworkflow: DeepL für Erstübersetzung, muttersprachliche Fachübersetzer für Review. Gestaffelter Rollout: erst FR, dann IT (4 Wochen später), dann UK (weitere 4 Wochen, Brexit-Komplexität).

Ergebnis

Internationale Umsatzquote nach 12 Monaten: 28 Prozent (FR 14%, UK 8%, IT 6%). Conversion Rate international: 2,1 Prozent (Heimatmarkt: 2,6%). Organischer Traffic aus Zielmärkten wächst 12–15 Prozent monatlich. Rollout-Prozess für weitere Märkte standardisiert: 4–6 Wochen pro Markt statt 3–4 Monate beim Erstmarkt.

Warum wir

Warum blindwerk?

blindwerk – neue medien GmbH ist seit 2001 als Digitale Architekten für den Mittelstand tätig. Wir arbeiten zu 100 % agil (Scrum), zu 100 % remote und mit einem festen Team von rund 21 Spezialisten. Unsere Arbeit folgt einem klaren Prinzip: Architektur vor Aktionismus. Das bedeutet: Zielbild und Leitplanken zuerst, dann iterative Umsetzung mit radikaler Transparenz.

Unsere F&E-Partnerschaften mit Steinbeis und Fraunhofer ermöglichen uns, Innovationsthemen wie KI-Prozessoptimierung und IoT-Integration auf dem neuesten Stand zu begleiten. Für Förderprojekte (ZIM, BMFTR) bringen wir eigene Förderkompetenz mit — von der Antragstellung bis zur Verwendungsnachweisprüfung.

Ansprechpartner

Kein Bot. Menschen, die Ihr Projekt lesen.

Ihre Anfrage landet nicht in einem Funnel, sondern bei diesen vier Personen – mit Namen, Gesicht und Verantwortung.

  • Dominik Calzone

    Dominik Calzone

    Erstkontakt & Beratung

    Nimmt Ihre Anfrage entgegen und sortiert mit Ihnen, was wirklich dringend ist.

  • Johannes Wingert

    Johannes Wingert

    Architektur & Technik

    Bewertet Ihre Shop-Architektur und zeigt, was langfristig trägt.

  • Christoph Guthardt

    Christoph Guthardt

    Shopware-Expertise

    Kennt Shopware seit Version 4 – und die Stolperfallen jedes Upgrades.

  • Lucia Boden

    Lucia Boden

    Projektsteuerung

    Übersetzt Befunde in einen realistischen Umsetzungsplan.

FAQ

Häufige Fragen

Separate Shops oder Multi-Sales-Channel?
Für die meisten Mittelständler: Multi-Sales-Channel. Zentrales Produktmanagement, einfachere Wartung. Separate Shops nur bei sehr unterschiedlichen Sortimenten pro Land.
Wie lösen wir die Steuerproblematik?
Shopware unterstützt OSS nativ. Wir konfigurieren Steuerregeln pro Land im Rule Builder und stellen korrekte Rechnungslegung sicher.
Drei Optionen für Übersetzung?
Vollautomatisch (DeepL), hybrid (Maschine + Review) oder manuell. Für technische Produkte empfehlen wir hybrid.
Was passiert mit unserer SEO im Heimatmarkt?
Bleibt unangetastet durch korrektes hreflang-Markup. Die Domain profitiert sogar von mehr internationalem Traffic.
Was kostet die Internationalisierung?
Erstmarkt: 15.000–60.000 Euro. Folgemärkte: 8.000–25.000 Euro. Chemistry Meeting gibt eine konkrete Schätzung.

Nächster Schritt

Buchen Sie ein kostenloses 30-Minuten-Chemistry-Meeting mit Jan Entzminger, Geschäftsführer von blindwerk. Kein Vertriebsgespräch, kein Pitch — sondern ein ehrliches Gespräch darüber, ob und wie wir Ihnen helfen können. Schreiben Sie an jan.entzminger@blindwerk.de oder buchen Sie direkt über unsere Website.

Dominik Calzone
Erstkontakt & Beratung – antwortet persönlich auf Ihre Anfrage